Work and Travel, auch unter dem Namen Working Holiday bekannt, gewinnt vor allem bei der jüngeren Bevölkerung zunehmend an Beliebtheit. Die Vorteile eines solchen Arbeitsurlaubs liegen auf der Hand: Durch kleinere Nebentätigkeiten, die Reisende während ihres Aufenthalts ausüben, lässt sich die Urlaubskasse ohne weiteres etwas aufbessern. Und so viel steht fest: Die Kultur und die Bewohner eines Landes lernen Backpacker am besten kennen, wenn man an ihrem alltäglichen (Arbeits-)Leben teilnimmt.
Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erlaubt das deutsch-australische "Working Holiday Maker"-Abkommen deutschen Staatsbürgern (im Alter von 18 bis 30 Jahren) nach der Einreise einen bis zu zwölfmonatigen Urlaub in Australien zu verbringen, währenddessen sie durch Arbeit etwas Geld verdienen können.
Das Interesse an Working Holidays in Australien wächst von Jahr zu Jahr. Und dabei zieht es nicht nur zahlreiche junge Deutsche nach Down Under. Auch immer mehr Asiaten, Briten, Amerikaner und viele Andere zieht es auf den fünften Kontinent.
In der Regel ziehen die Reisenden bei einem Work and Travel Trip als Backpacker durch das Land und nehmen hier und da einen Job an, um sich die nächste Unterkunft, die Verpflegung sowie diverse Freizeitaktivitäten in Australien leisten zu können. Besonders viele Jobs gibt es im Bereich der Farm- und Erntearbeit, aber auch im Gastronomie- oder Promotion-Bereich lassen sich ein paar Australische Dollar verdienen.
Wir haben uns nachfolgend genauer mit dem Thema Work and Travel auseinandergesetzt und versuchen aufzuzeigen, welche Vorteile es haben kann, wenn Backpacker die Hilfe einer Organisation in Anspruch nehmen, und warum es trotzdem sinnvoll sein kann, seine Reise selbstständig zu planen. Des Weiteren wollen wir ein paar typische Backpacker-Jobs vorstellen, die im Rahmen eines Work and Travel Trips ausgeübt werden können.