Wer einen längeren Aufenthalt auf dem australischen Kontinent plant, wird nicht darum herumkommen, ein australisches Bankkonto zu eröffnen. Und da die meisten Arbeitgeber in Down Under den Lohn per Verrechnungscheck oder Überweisung an ihre Aushilfen zahlen, ist ein eigenes Bankkonto eigentlich unabdinglich. Nur sehr selten wird der erarbeitete Lohn bar ausgezahlt.
Ein australisches Bankkonto sollte innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Einreise eröffnet werden, da dann lediglich der Reisepass als Identifikationsnachweis vorgezeigt werden muss. Bei der Wahl der Bank sollten Reisende darauf achten, dass die Geldautomaten der Bank auch in ganz Australien zu finden sind. Besonders dicht ist beispielsweise das Automatennetz der Commonwealth Bank. Für die zum Bankkonto gehörende Geldkarte ist es notwendig, dass diese EFTPOS (Electronic Fund Transfer at Point Of Sale) unterstützt, denn so kann an vielen australischen Kassen bargeldlos bezahlt werden. Außerdem sollte das Konto monatlich bestimmte freie Transaktionen inklusive haben, da ansonsten für jede Gutschrift oder Einzahlung Gebühren erhoben werden.
Bei der Kontoeröffnung muss allerdings nicht nur der Reisepass vorgezeigt, sondern auch eine Postanschrift angeben werdem; an diese wird dann die Bankkarte geschickt.
Die Bankkarte enthält eine vierzehnstellige Nummer - die ersten sechs Ziffern bilden den BSB (Bank, State & Branch Code; vergleichbar mit der Bankleitzahl) und die letzten acht die Kontonummer. Diese Nummer wird zum Beispiel beim Einzahlen von Verrechnungschecks benötigt.