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Unterkünfte/ Camping

Campen - Zelt vs. Auto

Campen ist eine sehr kostengünstige Unterbringungsvariante für stark naturorientierte Reiselustige. In ländlichen Gebieten und Nationalparks ist Camping sehr beliebt. Daher gibt es in nahezu jeder kleineren australischen Ortschaft auch mindestens einen Camping Platz (Caravan Park).
Camping in Australien Im Zelt zu übernachten kostet im günstigsten Fall zwischen sechs und dreizehn Euro pro Tag. Die meisten Camping Plätze verfügen über Dusch- und Waschräume, Küchen, Waschmaschinen sowie Fernsehräume und Swimming-Pools.
Besonders kostengünstig ist das Zelten in Ernte-Regionen. Und wer auf seinem Zeltplatz auch noch auf Strom verzichtet, kann ebenfalls bares Geld sparen.
Wo genau sich die zahlreichen Caravan-Parks befinden, kann sowohl Reiseführern und dem Internet, als auch den Magazinen der Automobilclubs entnommen werden. Das Netz an Campingplätzen ist in Australien sehr dicht.

In vielen australischen Nationalparks ist Zelten eine beliebte und zugleich die einzige Möglichkeit, sich mehrere Tage in einem Gebiet aufzuhalten. Allerdings sollten Reisende darauf achten, sich nur dort niederzulassen, wo Schilder das Zelten erlauben.
Wer sich mit dem Zelt in ländlichen Gebieten niederlässt, sollte Lagerfeuer vermeiden, da in vielen australischen Regionen stets eine hohe Brandgefahr besteht.

Wer nicht unbedingt auf dem harten australischen Boden übernachten will, schläft in seinem Auto. Campen im Kombi (beispielsweise in einem Ford Falcon) gewinnt unter Backpackern zunehmend an Beliebtheit. Überall wo man mit dem PKW hinkommt, kann ein Plätzchen zum Schlafen gefunden werden - individuell und unabhängig. Das Auto sollte dafür natürlich groß genug sein, über umklappbare Rücksitze und eine Schaumstoffmatratze verfügen. Eine Camping Ausrüstung bieten die meisten Autohändler gegen einen kleinen Aufpreis an.

Doch wer denkt, man könne preiswert mehrere Monate Campen, hat weit gefehlt. Denn irgendwann sehnt sich der Körper nach einem Bett. Im Zelt oder Auto zu übernachten, sollte also nicht zur Dauerlösung werden.
Und schließlich noch ein Tipp: Bevor man sich irgendwo zum Campen niederlässt, sollte man sich vorab mittels Kartenmaterial darüber informieren, ob das Land zum Aborigines-Gebiet gehört. Denn ohne Genehmigung ist es verboten, sich für eine längere Zeit dort aufzuhalten.


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