Bereits in der Heimat telefonieren die Deutschen zum Teil mehrmals täglich. Ob beruflich oder privat, das Telefon ist, neben dem Internet, eines der wichtigsten Kommunikationsmedien. Und auch auf Reisen und im Urlaub möchten die meisten nicht darauf verzichten, sich am Telefon mit der Familie oder den Freunden auszutauschen.
Das gilt besonders für diejenigen, die als Backpacker durch weite Teile Australiens reisen. Für sie ist das Mobiltelefon nicht nur wichtig, um Kontakt zur Heimat zu halten, sondern auch hilfreich bei der Jobsuche. Denn nach einem Vorstellungsgespräch, bleibt dem Arbeitgeber meistens nur die Möglichkeit über ein Handy Kontakt mit dem Bewerber aufzunehmen, da dieser als Backpacker nahezu ständig unterwegs ist.
Als Rucksacktourist macht es wenig Sinn, sich eine Festnetznummer in irgendeinem Hostel geben zu lassen, da man sich dort eh nur wenige Tage aufhält. Es empfiehlt sich, sein Mobiltelefon aus Deutschland mitzubringen oder sich in Australien eines zu kaufen.
Wer also bereits ein Dualband-Handy besitzt, wird sein Telefon in Australien problemlos benutzen können. Da allerdings die Roaming-Gebühren der deutschen Anbieter auf Dauer sehr teuer sind, ist es ratsam, sich eine Prepaid-Karte eines australischen Anbieters zu besorgen. Mit dieser Karte werden vor allem die Inlandsgespräche deutlich preiswerter.
Natürlich besteht zudem die Möglichkeit, sich ein Mobiltelefon in Australien zu kaufen. Einen Handy-Vertrag können allerdings nur diejenigen abschließen, die auch mindestens 24 Monate in Australien bleiben. Es empfiehlt sich also auch beim Handy-Kauf in Australien auf eine Prepaid-Karte zurückzugreifen.
Reisende sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte des Landes die Netzabdeckung, im Vergleich zu Deutschland, nicht flächendeckend ist. Und so kann es durchaus vorkommen, dass man sein Mobiltelefon, gleich ob Anruf- oder SMS-Funktion, nicht überall nutzen kann. In größeren Städten und Siedlungen stellt das natürlich kein Problem dar. Im Outback beispielsweise, ist man allerdings nur schwer zu erreichen.
Eine weitere günstige Möglichkeit in Australien und nach Deutschland zu telefonieren, sind Telefonzellen. In Down Under gibt es, ausgenommen im Outback, ein sehr dichtes Telefonzellen-Netz. Rund 75% davon sind Kartentelefone; einige akzeptieren, gegen einen geringen Kostenaufwand, sogar Kreditkarten.
Besonders kostengünstig und bequem sind so genannte calling-cards, die wie Prepaid-Karten funktionieren. Das Guthaben einer solchen Karte kann dabei nicht nur von jeder öffentlichen Telefonzelle, sondern auch von privaten Festnetzanschlüssen abtelefoniert werden. Wie diese calling-card funktioniert? Mit einer Nummer wählt man sich in das Telefonnetzwerk des jeweiligen Anbieters, gibt dort eine Pin-Nummer ein und kann anschließend telefonieren. Je nach Anbieter, kann diese calling-card auch für Mobiltelefone genutzt werden.