Seit den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis zur Jahrtausendwende konnte Australien ein stetig steigendes Besucheraufkommen verzeichnen - bis zu 4,5 Millionen Touristen strömten gegen Ende des Jahrhunderts jährlich ins Land.
Ab 2000 waren die Besucherzahlen jedoch rückläufig. Die Anschläge vom 11. September 2001, die Wirtschaftskrisen in vielen europäischen Ländern (beispielsweise in Deutschland) sowie die Ausbreitung der Infektionskrankheit SARS im Jahr 2003 und der Irak-Krieg minderten die Reiselust vieler Touristen.
In den letzten drei Jahren erholte sich die Tourismusbranche jedoch wieder; heute zieht es Jahr für Jahr über fünf Millionen Reiselustige nach Australien.
Im Tourismusbereich sind derzeit rund 550.000 Australier beschäftigt. Die jährlichen Einnahmen für Australien, die durch den Tourismus entstehen, betragen rund 17 Milliarden Dollar.
Rund 10,5% aller Australienbesucher sind Rucksacktouristen. Über zwei Drittel dieser so genannten Backpacker kommen aus Europa, jeder Dritte sogar aus Deutschland (Stand 2006). Während sich Touristen bei ihrer Reise stark auf die Ostküste konzentrieren, steuern Backpacker auch viele Ziele im Landesinneren an - dementsprechend ist der Rucksacktourismus von großer Bedeutung für Australien.