Aufgrund der 3.700 Kilometer langen Nord-Süd-Ausdehnung Australiens sind im Land die unterschiedlichsten Klimazonen vertreten. Während den Norden tropische Bedingungen kennzeichnen, herrscht im Süden ein gemäßigtes Klima. Subtropische Wetterbedingungen befinden sich hingegen im Landesinneren.
Jahreszeiten, wie sie beispielsweise in Europa auftreten, gibt es nur im Süden Australiens.
Der Norden des Landes zeichnet sich in den Sommermonaten (November bis April) durch heftige Regenfälle und heiße Temperaturen (knapp über 30°C) aus. Im Winterhalbjahr ist es bei 25°C hingegen sehr trocken. Das Meer ist mit 25-30°C fast das ganze Jahr über tropisch warm.
Im Süden Australiens ist der Sommer hingegen nahezu niederschlagsfrei; es herrschen Temperaturen über 30°C. Der Winter ist in der gemäßigten Zone verhältnismäßig warm - es werden rund 10°C erreicht; in dieser Zeit wird das Land dann aber auch von Niederschlägen heimgesucht.
Im Landesinneren ist es das ganze Jahr über weitgehend trocken.
Schnee fällt in Australien nur in den höheren Lagen der gemäßigten Klimazone im Süden des Landes.
Australien gilt, nach der Antarktis, als trockenster Kontinent der Erde. Kaum verwunderlich also, dass das Land des Öfteren von Naturkatastrophen wie Dürreperioden, Buschfeuern und Überschwemmungen durch Starkregen bedroht ist.