Au-pairs können ihren Auslandsaufenthalt individuell und eigenständig planen oder die Hilfe von Organisationen in Anspruch nehmen. Möglicherweise finden Au-pairs in speziellen Internetportalen die passende Gastfamilie oder sie kennen ehemalige Au-Pairs, die Kontaktadressen vermitteln können.
Die Mehrheit der Au-Pairs bevorzugt allerdings die Organisation ihres Auslandsaufenthaltes in die Hände von erfahrenen Anbietern zu legen.
Organisationen wie iSt oder Step-In stehen ihren Teilnehmern sowohl vor der Reise als auch direkt in Australien mit ihrer Erfahrung zur Seite. In der Regel prüfen alle Anbieter genauestens die Gastfamilien und organisieren Treffen mit Ehemaligen, um die zukünftigen Au-pairs bestens auf ihren Auslandsaufenthalt vorzubereiten.
Wer sich bei einer Organisation bewirbt, sollte zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, bereits Vorerfahrungen (durch Praktika oder Babysitting-Jobs) im Bereich der Kinderbetreuung gesammelt haben und gute Englisch-Kenntnisse mitbringen. Auch ein absolvierter Erste-Hilfe-Kurs ist Vorrausetzung, um bei einer Organisation aufgenommen zu werden.
Bei der Wahl der Organisation empfiehlt es sich das Preis-Leistungs-Verhältnis der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen. Viele Organisationen verlangen einen hohen Preis für die Vermittlung einer Gastfamilie; die abzuschließenden Versicherungen sowie den Flug zahlen die Teilnehmer allerdings in der Regel extra. Oft im Preis enthalten ist jedoch ein Sprachkurs, der einen Monat vor dem Au-pair-Aufenthalt absolviert werden muss. Doch ist es überhaupt erwünscht, an einem Sprachkurs teilzunehmen?
Mit diesen und anderen Fragen sollten sich Au-Pair-Mädchen rechtzeitig beschäftigen, um sich im Nachhinein nicht über die hohen Kosten zu ärgern.