Zu einer guten Reisevorbereitung gehört ein durchdacht gepackter Koffer oder Rucksack. Die Jahreszeit, das Reiseziel, bevorstehende Nebenjobs sowie die Wahl der Freizeitaktivitäten nehmen Einfluss auf den Inhalt des Reisegepäcks.
Das Packen ist besonders für Rucksacktouristen, die einen Working-Holiday-Trip vor sich haben, eine große Herausforderung. Denn wie der Name erahnen lässt, reisen Backpacker mehrere Wochen oder gar Monate mit einem Rucksack durch Australien. Um dabei den Rücken nicht zu stark zu belasten, ist es wichtig, dass das Gepäck die 20 Kilogramm-Grenze nicht übersteigt. Tragekomfort, verstellbare Tragegurte und ein Fassungsvermögen von 60 Litern sind dabei unabdinglich.
Übersteigt der Rucksack die 20 Kilogramm-Marke, müssen Reisende beim Einchecken am Flughafen einen hohen Aufschlag zahlen. Damit das Gepäckstück nicht abhanden kommt, ist es ratsam, seinen Rucksack mit einem Namens- und Adressschild sowie mit einer besonderen Markierung zu versehen.
Für die wenige Kleidung, die im Rucksack Platz findet, gilt: locker, luftig und leicht sollte sie sein. Neben Alltagskleidung für acht bis zehn Tage, dürfen ein dicker, wärmender Pullover oder eine Strickjacke nicht fehlen.
Welche Nebentätigkeiten der Backpacker ausüben will, ist ebenfalls entscheidend für die Gepäckauswahl - als Erntehelfer braucht man beispielsweise robuste Kleidung und festes Schuhwerk; die Arbeitsbekleidung muss in diesem Fall bequem und funktionell sein. Bewirbt man sich allerdings für einen Job in einem eher offiziellen Rahmen, so sollten Frauen mindestens einen knielangen Rock sowie eine Bluse und Männer eine schwarze Hose, ein Hemd sowie eine Krawatte aus ihrem Rucksack zaubern können.
Wer sich über die Art seiner Nebenjobs vorab keine Gedanken machen will, braucht nun aber nicht seinen halben Kleiderschrank im Rucksack verstauen. Denn in Australien gibt es zahlreiche Geschäfte, in denen man günstig Kleidungsstücke (auch Arbeitskleidung) erwerben kann, z.B. in Secondhand-Läden.